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Kinder / KISS Syndrom

Nicht nur Erwachsene, auch Kinder können unter Wirbelblockaden leiden. Solche Blockaden können zum Beispiel durch heftige Stürze auf den Kopf, den Rücken oder das Steißbein ausgelöst werden, in deren Folge der Körper für gewisse Zeit eine Schonhaltung einnimmt. Diese Schonhaltung ist eine temporär sinnvolle Kompensationsleistung des Körpers, für die kurzfristig eine Blockade in Kauf genommen wird. Eine solche Blockade löst sich im Kindesalter in der Regel von selbst, denn Kinder sind extrem regenerationsfähig und die Muskulatur allgemein noch sehr entspannt und ausgeglichen.

In Einzelfällen kann es aber vorkommen, dass der kindliche Körper Hilfe braucht. Das kann zum Beispiel passieren, wenn die Muskulatur aus einem anderen Grund dauerhaft verspannt ist. Das kann eine emotional bedeutende Phase wie der Einstieg in den Kindergarten sein, die Einschulung oder der Wechsel auf eine Weiterführende Schule. Auch „Stress“ mit Freunden im Kindergarten oder in der Schule kann die Muskulatur verspannen und so den Körper daran hindern, eventuelle Blockaden loszulassen. Im schlechtesten Fall „lernt“ der Körper mit dem Verspannungsmuster zu leben und sorgt nicht mehr für das eigenständige Entspannen und Ausgleichen der Muskulatur.

Was für Symptome zeigt das Kind nun? Das schwierige ist, dass sich kindliche Dauerblockaden noch nicht in Form von Rückenschmerzen zeigen. Solche Rückenschmerzen und meist irreversible arthrotische Veränderungen im Röntgenbild sind eine erst nach Jahren oder Jahrzehnten auftretende Folgeerscheinung der Blockaden. Arthrose entsteht hier, da die blockierten Wirbel und Bandscheiben über Jahre hinweg nur noch mangelhaft mit Blut, Sauerstoffen und Nährstoffen versorgt wurden.

Im Kindesalter zeigen sich eher andere Symptome, die hauptsächlich darauf zurückzuführen sind, dass bestimmte Nerven gegebenenfalls nicht mehr optimal aus der Wirbelsäule austreten können und je nach Wirbelsegment und Nervenaustritt bestimmte Muskeln nicht mehr optimal ansteuern können. Mögliche Symptome sind dann Probleme der Feinmotorik, zum Beispiel Schwierigkeiten mit der Stifthaltung oder dem Binden einer Schleife. Auch die Grobmotorik kann auffällig sein und sich im Sportunterricht in Problemen im Umgang mit Bällen, unrundem Laufen oder Schwierigkeiten bei Gleichgewichtsübungen, wie dem Stehen auf einem Bein, äußern.

Auch bei Säuglingen können schon Beeinträchtigungen der Wirbelsäule auftreten. Babys können bereits im Mutterleib durch eine längerfristig ungünstige Lage (z.B. Beckenendlage oder Platzmangel bei Mehrlingsschwangerschaften) Verspannungen und Wirbelblockaden erwerben. Zum anderen kann es während der Geburt durch eine Überbelastung der Halswirbelsäule z.B. bei Glocken- oder Zangengeburt oder aber im Rahmen einer Kaiserschnittgeburt durch die fehlende Streckung der Wirbelsäule, zu wirbelsäulenbedingten Problemen kommen. Das kann sich vor allem in Form von Asymmetrien zeigen, z.B. des Gesichts, der Kopfhaltung (schiefer Hals oder bevorzugte Blickrichtung) und der Körperhaltung, aber auch in Form von wenig Bewegung des Kopfes mit Unzufriedenheit oder Schreien, weil Blockaden und eingeklemmte Nerven Schmerzen verursachen können.

Betrifft das Wirbelsäulenproblem die Halswirbelsäule, vor allem den ersten und zweiten Halswirbel (Atlas und Axis), sprechen einige Therapeuten bei Säuglingen und Kleinkindern vom sogenannten KISS-Syndrom. Wird es beim Säugling nicht behoben und führt im weiteren Leben zu Problemen, spricht man teilweise vom KIDD-Syndrom.

KISS Syndrom Behandlung

Ich persönlich benutze die Begriffe „KISS-“ oder „KIDD-Syndrom“ eher selten, zumal viele Ärzte der Diagnose „KISS-“ bzw. „KIDD-Syndrom“ eher kritisch gegenüber stehen. Völlig abgesehen aber von diesen Begriffen, wissen viele Erwachsene aus eigener Erfahrung sehr genau, dass Wirbelblockaden den Körper in vielfacher Weise beeinträchtigen und stören können und Ursache unerträglicher Schmerzen sein können. Beim Säugling und Kleinkind ist das nicht anders.

Je früher eine Dauerblockade beseitigt wird, desto schneller geht es dem Baby, dem Kind und auch dem Erwachsenen wieder gut und desto eher werden irreversible Folgeschäden, wie Arthrose, vermieden. Eine Überprüfung der Wirbelsäule macht also in jedem Alter Sinn. Erst recht aber bei Kindern, da der kindliche Körper nach dem Lösen der Dauerblockade wahrscheinlich für lange Zeit in der Lage ist, kleine Störungen selbst zu heilen und sich in der Folge bestens entwickelt.

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Ich nehme mir Zeit für Ihr Kind, gebe ihm Raum und Ruhe. Wie nebensächlich und äußerst sanft, wird untersucht und behandelt. Wenig reicht – denn Kinder sind extrem regenerationsfähig!

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