Willkommen auf der Webseite der Naturheilpraxis Sinn

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Zu meiner Person

Dass ich die Naturheilkunde heute mit so viel Leidenschaft und Hingabe praktiziere und auf bestimmte medizinische Schwerpunkte spezialisiert bin, ist kein Zufall.  Es begann mit eigenen Rückenproblemen und Migräneanfällen, ist gewachsen durch viele Aus- und Fortbildungen im medizinischen Bereich und wächst immer weiter, mit jeder Fortbildung, aber vor allem mit jedem Patienten. Denn jeder hat seine eigene Geschichte und seinen ganz eigenen Heilungsweg. Meinen lesen Sie hier.

Maria Sinn

Das bin ich: Maria Sinn

Als Jugendliche plagten mich zunehmend Rückenschmerzen, mal im Bereich der Brustwirbelsäule, häufig im Bereich der Lendenwirbelsäule. Schon bei einfachen Tätigkeiten im Haushalt schmerzte das Kreuz oder es stellten sich brennende Nackenschmerzen ein, längeres Spazierengehen führte zu stechenden Hüftschmerzen. Schließlich wandte ich mich an einen Orthopäden, der bei mir Morbus Scheuermann der Brust- und Lendenwirbelsäule diagnostizierte, eine beginnende Skoliose und eine Beinlängendifferenz. Ich bekam ein Korsett (das ich nicht lange trug) und Krankengymnastik zur Stärkung der Rückenmuskulatur (die Gymnastik machte ich jahrelang). Wirklich besser ging es mir allerdings nicht.

Dass die sogenannte Beinlängendifferenz in der Regel gar keine echte Längendifferenz der Beine, sondern in Wirklichkeit durch einen Beckenschiefstand verursacht ist, den man in den meisten Fällen leicht (!) behandeln kann, erfuhr ich erst viele Jahre später an anderer Stelle.

Auch gab es damals praktisch nur Vertreter der Ansicht, man müsse die eigenen Muskeln einfach nur ausreichend stärken, um die lästigen Rückenschmerzen los zu werden. Frei nach dem Motto: „Wer Rückenschmerzen hat, hat zu wenig Rückenmuskulatur!“

Entsprechend erfuhr ich damals nicht, dass es sinnvoll sein könnte, die Muskeln erst einmal zu lösen und zu lockern, so dass die Wirbel und Bandscheiben sich wieder richtig bewegen können und wieder ausreichend Nährstoffe erhalten – denn sonst dauert es nicht lange, und Arthrose und Bandscheibenvorfälle gesellen sich hinzu. Dort, wo der Körper nicht bewegt wird, wo Verspannung und Stillstand herrschen, wird Körpersubstanz abgebaut, denn der Körper arbeitet nach dem System: `Use it or lose it`, `nutz es oder ich baue es ab`. Oder andersrum formuliert: Bewegung ist Leben. Nur wo sich etwas bewegt, die Gewebe und Muskeln locker und durchlässig sind, kann Gutes hineinfließen und Verbrauchtes abfließen. Regeneration kann beginnen.

Bis ich das begriff, verging noch eine längere Zeit voller Rückenschmerzen und vieler Ermahnungen, ich solle doch lieber gerade stehen; das sähe doch viel besser aus. Als wenn ich das nicht selbst gewusst hätte. Ich konnte (!) nicht aufrecht stehen. Damals hatte ich einen ziemlichen Rundrücken! Deshalb kreiste ich immer mal mit den Armen nach hinten, um wenigstens irgendwie zumindest ein bisschen in eine aufrechte Haltung zu kommen.

Irgendwann wurde ich zusätzlich von Bauchschmerzen geplagt, Arztbesuche und befundlose weitere Untersuchungen folgten. Durch Zufall bekam ich einen wertvollen Tipp. Ich sollte doch mal zu einer bestimmten Heilpraktikerin gehen. Die hätte da so eine besondere Methode, genannt Atlastherapie, und könnte mir vielleicht helfen.

Dies war mein erster Besuch bei einer Heilpraktikerin und war, auf den ersten Blick, kein wirklicher Erfolg. Als ich die Praxis verließ, war ich überzeugt, dass die Behandlung rein gar nichts gebracht haben könnte. Sie war so sanft und kurz. Irgendwie so wenig.

Allerdings stellten sich im Laufe noch desselben Tages Nacken- und Rückenschmerzen ein, so dass mir klar wurde, da ist etwas geschehen. Irgendetwas hatte die Behandlung bewirkt. Auch bewegte ich meinen Kopf nur noch sehr vorsichtig nach rechts und links, wie ich es von einem Schleudertrauma ein paar Jahre zuvor kannte. Erklären konnte ich mir das allerdings nicht.

In der Nacht, einer meiner Söhne hatte mich gerufen und ich war wieder auf dem Rückweg in mein Zimmer, machte ich wie immer bei der Gelegenheit im Halbschlaft mein Rückwärts-Armkreisen, und war auf einen Schlag hellwach! Die Arme glitten plötzlich so frei und widerstandslos nach hinten, viel leichter als jemals zuvor! Ich schaltete das Licht an und schaute in den Spiegel: Der Rundrücken war WEG! Ich konnte es kaum fassen! Wie ging das? Ich stand aufrecht!!!

In dieser Nacht stand ich noch lange vor dem Spiegel, ungläubig und fasziniert die Arme kreisend und meine aufrechte Haltung bewundernd. Und mir war klar: Jetzt beginnt ein neues Leben!

Glücklich und voller Gedanken, wie ich den Beruf der Heilpraktikerin erlernen und anderen Menschen mit Hilfe der Atlastherapie auch solch ein Geschenk machen könnte, schlief ich ein.

Nach einigen Wochen fragte mich mein Mann übrigens nach meinen Bauchschmerzen, dem ursprünglichen Anlass für die Atlasbehandlung. Bauchschmerzen?? Ach ja, die hatte ich ja auch gehabt. Auch sie waren verschwunden.

Heute bin ich Heilpraktikerin und bin immer wieder gerührt und fasziniert, wenn die Atlasbehandlung Linderung bringt und hilft. Auch wenn nicht jeder bei der Behandlung so ein intensives Schlüsselerlebnis hat wie ich, weiß ich, dass sich die Behandlungen bei jedem Patienten positiv auf den gesamten Körper auswirken. Die Aufhebung einer Beinlängendifferenz beziehungsweise eines Beckenschiefstands, die Auflösung von Wirbelblockaden und hartnäckigen Verspannungen bewirken auf Dauer sehr positive Effekte und beugen zum Beispiel Bandscheibenvorfällen und vorzeitiger Arthrose vor.

Mittlerweile kombiniere ich die Atlastherapie mit anderen effektiven Therapieformen, die mich begeistern und die Patienten nachhaltig weiter bringen. Hierbei geht es in erster Linie um die manuelle Lockerung von Muskeln, Faszien und Geweben, sowie von Wirbeln und Gelenken, damit die Strukturen optimal mit Blut und Nährstoffen versorgt werden und Regeneration beginnen kann.

Neben den manuellen Techniken nimmt die Homöopathie einen wichtigen Stellenwert in meiner Praxis ein.

Danken möchte ich, neben meinen Dozenten Jörg Schöpe, Eva Hebeler und Zwenn Löderbusch, die mit so viel ansteckender Begeisterung an den Paracelsus Schulen unterrichten, vor allem Eleonore Wasmuth aus Hemer, bei der ich die Atlastherapie erlernen durfte und die mein Leben weiterhin mit so viel Herz und Verstand bereichert. Von Herzen DANKE!