Willkommen in der Naturheilpraxis Sinn, Ihrer Praxis für Atlastherapie

Öffnungszeiten : Montag bis Freitag 9 Uhr - 12 Uhr
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Mein Weg zur Atlastherapie

Dass ich die Atlastherapie und Naturheilkunde mit so viel Leidenschaft und Hingabe praktiziere, ist kein Zufall. Es begann vor vielen Jahren, als ich selbst eine Atlasbehandlung der mittlerweile in Ruhestand befindlichen Heilpraktikerin Eleonore Waßmuth in Hemer bekam und mein Rücken über Nacht geheilt wurde. Es ging weiter mit vielen Aus- und Fortbildungen im Bereich der Atlastherapie, der Naturheilkunde und des Emotionsmanagements. Und sie fasziniert mich weiterhin, die Atlastherapie, mit jedem Menschen, der zu mir kommt, jeder kleinen und großen Spontanheilung, mit jedem freudigen Feedback eines weiteren Menschen, der schmerzfrei geworden ist oder bei dem Schwindel oder Tinnitus aufgelöst wurden. Jeder hat seine eigene Geschichte und seinen ganz eigenen Heilungsweg. Meinen lesen Sie hier.

Atlastherapeutin Maria Sinn

Als Jugendliche plagten mich zunehmend Rückenschmerzen, mal im Bereich der Brustwirbelsäule, häufig im Bereich der Lendenwirbelsäule. Schon bei einfachen Tätigkeiten im Haushalt schmerzte das Kreuz oder es stellten sich brennende Nackenschmerzen ein, längeres Spazierengehen führte zu stechenden Hüftschmerzen. Schließlich wandte ich mich an einen Orthopäden, der bei mir Morbus Scheuermann der Brust- und Lendenwirbelsäule diagnostizierte, eine Skoliose und eine Beinlängendifferenz. Ich bekam ein Korsett (das ich nicht lange trug) und Krankengymnastik zur Stärkung der Rückenmuskulatur verschrieben (die Gymnastik machte ich jahrelang). Wirklich besser ging es mir allerdings nicht. Dass die sogenannte Beinlängendifferenz in der Regel gar keine echte Längendifferenz der Beine, sondern ein Beckenschiefstand ist, den man typischerweise leicht behandeln kann, erfuhr ich erst viele Jahre später an anderer Stelle. Auch gab es damals praktisch nur Vertreter der Ansicht, man müsse die eigenen Muskeln nur ausreichend stärken, um die lästigen Rückenschmerzen los zu werden. Frei nach dem Motto: „Wer Rückenschmerzen hat, hat zu wenig Rückenmuskulatur“. Entsprechend erfuhr ich damals nicht, dass es sinnvoll sein könnte, die Muskeln erst einmal zu lösen und zu lockern, so dass die Wirbel und Bandscheiben sich wieder richtig bewegen können und wieder ausreichend Nährstoffe erhalten – denn sonst dauert es nicht lange, und Arthrose und Bandscheibenvorfälle gesellen sich hinzu. Dort, wo der Körper nicht bewegt wird, wo Verspannung und Stillstand herrschen, wird Körpersubstanz abgebaut. Der Körper arbeitet nach dem System: `Use it or lose it`, `nutz es oder ich baue es ab`. Anders formuliert: Bewegung ist Leben. Nur wo sich etwas bewegt, die Gewebe und Muskeln locker und durchlässig sind, kann Gutes hineinfließen und Verbrauchtes abfließen. Regeneration kann geschehen.

Bis ich das begriff, verging noch eine längere Zeit voller Rückenschmerzen und vieler Ermahnungen, ich solle gerade stehen. Doch ich konnte (!) nicht aufrecht stehen. Damals hatte ich einen ziemlichen Rundrücken. Deshalb kreiste ich immer mal mit den Armen nach hinten, um zumindest ein bisschen in eine aufrechte Haltung zu kommen. Irgendwann wurde ich zusätzlich von Bauchschmerzen geplagt, Arztbesuche und befundlose weitere Untersuchungen folgten. Durch Zufall bekam ich einen wertvollen Tipp. Ich sollte doch mal zu einer bestimmten Heilpraktikerin gehen, zu Eleonore Waßmuth in Hemer. Die hätte da so eine besondere Methode, genannt Atlastherapie, und die könnte mir vielleicht helfen. Dies war mein erster Besuch bei einer Heilpraktikerin. Als ich die Praxis verließ, war ich hin und her gerissen zwischen Begeisterung und Ungläubigkeit. Die Atlasbehandlung war so sanft und kurz gewesen. War hier tatsächlich Weniger Mehr?! Im Laufe noch desselben Tages erlebte ich eine deutliche Erstverschlimmerung. Heftige Nacken- und Rückenschmerzen stellten sich ein und ich bewegte meinen Kopf nur noch sehr vorsichtig nach rechts und links, wie ich es von einem Schleudertrauma ein paar Jahre zuvor kannte. Mir war klar, die Behandlung wirkte, und zwar grundlegend. In der Nacht das erste Aha-Erlebnis: Ich konnte wieder auf der Seite schlafen! Dann, mitten in der Nacht, mein Sohn hatte mich gerufen und ich war wieder auf dem Rückweg in mein Zimmer, die zweite, noch viel größere Begeisterung: Ich machte wie immer bei der Gelegenheit im Halbschlaft mein Rückwärts-Armkreisen gegen den Rundrücken, und war auf einen Schlag hellwach! Die Arme glitten plötzlich so frei und widerstandslos nach hinten, viel leichter als jemals zuvor! Ich schaltete das Licht an und schaute in den Spiegel: Der Rundrücken war weg! Ich konnte es kaum fassen! Wie ging das? Ich stand aufrecht!

In dieser Nacht stand ich noch lange vor dem Spiegel, ungläubig und fasziniert die Arme kreisend und meine aufrechte Haltung bestaunend. Und mir war klar: Jetzt beginnt ein neues Leben! Glücklich und voller Gedanken, wie ich den Beruf der Heilpraktikerin und Atlastherapeutin erlernen und anderen Menschen mit Hilfe der Atlastherapie auch solch ein Geschenk machen könnte, schlief ich ein. Nach einigen Wochen fragte mich mein Mann nach meinen Bauchschmerzen, dem ursprünglichen Anlass für die Atlasbehandlung. Bauchschmerzen? Ach ja, die hatte ich ja auch gehabt. Auch sie waren verschwunden. Heute bin ich Heilpraktikerin und Atlastherapeutin nach Eleonore Waßmuth und bin immer wieder berührt und fasziniert, wenn die Atlasbehandlung Linderung bringt und hilft. Auch wenn nicht jeder nach der Behandlung so ein intensives Schlüsselerlebnis hat wie ich, weiß ich, dass sich die Behandlung bei jedem Menschen sehr positiv auf den gesamten Körper auswirkt, vor allem in Form entspannterer Muskeln, erhöhter Beweglichkeit und spürbarer Schmerzlinderung. Das macht für mich die Freude an meinem Beruf aus.

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