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5. September 2016 / Nationaler Kopfschmerztag

49,9 % aller 7. Klässler kennen migräneartige Kopfschmerzen!

Gefördert von 21 Krankenkassen wurde dieses Jahr in vielen Bundesländern, darunter auch in NRW, eine repräsentative Befragung zum Auftreten von Migräne bei 7.Klässlern durchgeführt. Das Ergebnis ist verheerend: Knapp 50 % der Kinder hatten mindestens schon ein Mal in ihrem Leben einen Migräneanfall beziehungsweise kennen migräneartige Beschwerden!

Migräne kann viele Auslöser haben und es ist für jeden Migränepatienten wichtig, den oder die eigenen individuellen Auslöser der Migräne zu kennen und nach Möglichkeit zu meiden. Solche Trigger können starke Sonneneinstrahlung, das Auslassen einer Mahlzeit, große emotionale Bewegung, hoher Schokoladenkonsum oder auch ein Zuviel oder Zuwenig an Schlaf sein.

Doch wo liegt die Ursache? Die Migräneforschung läuft auf Hochtouren. Man weiß, dass das Verdauungssystem eine entscheidende Rolle spielen kann, denn wenn die Verdauung nicht stimmt, entstehen übermäßige Mengen an Darmgiften, die den Körper belasten und zu Migräne führen können. Ab der Pubertät spielt zudem das Hormonsystem eine bedeutende Rolle: Ist es nicht in Balance, wird die Entstehung von Migräne deutlich begünstigt. Mögliche Ursache ist auch eine Fehlstellung der oberen Halswirbel, vielen bekannt als Kiss-Syndrom. Wird es nicht behandelt, kann es auch im Erwachsenenalter Migräneleiden und andere Beschwerden provozieren.

Was Sie als Eltern eines betroffenen Kind tun können

Führen Sie für drei bis sechs Monate Tagebuch über das Auftreten der Migräne bei Ihrem Kind!

Hat das Kind am Tag der Migräne eventuell eine Mahlzeit ausgelassen? Oder hat es am Vortag vielleicht übermäßig Schokolade oder auch große Mengen an Obst oder Rohkost gegessen? Dann könnte die Verdauung, zum Beispiel eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, eine Elektrolytstörung oder ein Enzymmangel hinter der Migräne stecken.

Ist Ihr Kind gerade in die Pubertät gekommen und lässt sich hier ein Zusammenhang vermuten? Dann braucht das Hormonsystem vielleicht eine kleine homöopathische Hilfe, um in Balance zu kommen.

Oder könnte vielleicht ein Problem mit der Halswirbelsäule vorliegen? Das ist nicht unwahrscheinlich, wenn Ihr Kind ein Zwillingskind ist oder die Geburt belastend für den Kopf war. Auch ein starker Sturz auf den Kopf, ein Schleudertrauma oder ein heftiger Fahrradunfall können eine Halswirbelsäulenproblematik hervorrufen. In manchen Fällen haben Kinder mit Blockaden der Halswirbelsäule auch Schwierigkeiten mit der Feinmotorik und Stifthaltung oder auch mit groben Bewegungsabläufen wie dem flüssigen Laufen oder Fahrradfahren. Sollte Ihnen etwas in diese Richtung aufgefallen sein, bietet sich eine Überprüfung der Halswirbelsäule und gegebenenfalls eine Atlasbehandlung an. Die Behandlung ist sanft und wirkt sich positiv auf die gesamte Entwicklung des kindlichen Organismus aus: Migräneanfälle können verschwinden oder deutlich gelindert werden. Die Konzentrationsfähigkeit und allgemeine Belastbarkeit kann gesteigert werden, aber auch die Grob- und Feinmotorik kann je nach Ausprägung der Symptomatik deutlich verbessert werden.

Gerne können Sie mich hierzu ansprechen und einen Termin für ein Erstgespräch unter 02331 787 1860 vereinbaren. Bringen Sie hierfür bitte Ihre Beobachtungen mit – auch wenn sie nicht in direktem Zusammenhang mit den Beschwerden zu stehen scheinen. Der Körper ist ein Gesamtsystem und jedes Detail wichtig!

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